Textfeld: Exkursion:	Eine etwas andere Exkursion zum 775-jährigen Friedland am 24. März 2019


Der Neubrandenburger Münzverein macht jedes Jahr eine Exkursion zur Geschichte unserer Heimat.
So waren wir u.a. schon in Mirow, Burg Stargard und auch im Museum unserer ehemaligen
Residenzstadt Neustrelitz. Im gefeierten 775. Jahr Friedlands, der ältesten Stadt im Stargarder
Land, war nun ein Besuch des Friedländer Museums geplant. Mitte Februar sprachen wir im Museum
vor und bekamen vom Museumsleiter Frank Erstling einen Termin: Sonntag 24. März 2019 10:00
Uhr, vorgeschlagen und bestätigt. Preis pro Person 5,00 €, gewünschte Führung zusätzlich 40,00 €.
Diese Preise beinhalteten auch die Besichtigung der Reste der ehemals größten deutschen
Kleinbahnanlage MPSB (Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn) am Bahnhof. Auf dem Weg
dorthin mussten wir am Fangelturm vorbei. Also wurde 14 Tage vor der Exkursion noch die
Turmbesteigung für 1,00 €/Person beim Museumsdirektor beantragt. Nach der Besichtigung war
ein gemeinsames Mittagessen in der Gaststätte Lorenz gegen 12:30 Uhr geplant, bestellt und
bestätigt. Trotz bis zu 60 km weiter Anfahrt parkten alle rechtzeitig auf dem Friedländer
Gänsemarkt, vor der schön restaurierten Hülle der alten Wassermühle. Erwartungsgemäß standen
dann 22 Personen vor dem Museum - vor verschlossener Tür!

Eine halbe Stunde lang versuchten wir nun über die angegebene Telefonnummer und alle uns
bekannten Friedländer Personen den Museumsleiter zu erreichen. Aber Frank Erstling war nicht
aufzutreiben. Früher mal hatte das Museum mehrere Mitarbeiter. Durch den allgemein verordneten
Sparzwang und Personalabbau war auch hier nur noch einer übriggeblieben. Er entschuldigte sich
dann aber am Montag telefonisch. Rauszuhören war, dass ihm unser Termin wegen seiner vielen
wichtigen Arbeit leider total entfallen war.


































Vor verschlossenen Türen ...


Da unsere eigenen Vereinsmitglieder stets zuverlässig sind und wir wenigstens etwas von Friedland
erfahren wollten, erklärten sich Dr. Norbert Heinze und Klaus-Dieter Albrecht zu einer kleinen
Führung bereit. Durch die Färberstraße ging es nun zur Fischerburg. Das einzige ausgebaute
Wiekhaus der Friedländer Stadtmauer war von 1983 bis zur Wende der Sitz des seinerzeit sehr
erfolgreichen Friedländer Münzvereins. Zu der Zeit gab es 46 Kulturbundmitglieder und davon 13 
im Münzverein. In Ausstellungen gab es stets erste Plätze und einige Ausstellungen wurden sogar
in Berlin und Koszalin (Köslin) gezeigt. Im Obergeschoß der Fischerburg errichteten die Mitglieder
einen Kamin mit wunderschöner Verkleidung vom Friedländer Münzfreund und Keramiker Gottfried
Löffler aus Ramelow. Für die 5 Fenster entwarf und fertigte K.-D. Albrecht Bleiverglasungen zur
Geschichte des Landes. In die Mitte kam das Friedländer Wappen. Dann das Pommersche aus der
Anfangszeit, danach Brandenburg, Stargard und das Mecklenburger Hauptwappen. Alle wurden in
die jeweiligen Landesfarben gebettet. Da seit der Renovierung nach der Wende die beiden
Mecklenburger Wappen fehlen, ist der Zusammenhang leider nicht mehr erschließbar. Auch den
Kamin gibt es nicht mehr.

Weiter ging es zur Marienkirche. Nach der Vertreibung 1945 verbrachte unser Mitglied Herr Heinze
hier seine erste Nacht in der neuen Heimat. Leider war auch die Kirche verschlossen, so dass wir

Textfeld: Startseite
Textfeld: Kontakt
Textfeld: Impressum & rechtliche Hinweise
Textfeld: AGB
Textfeld: Über uns
Textfeld: Presse & Events
Textfeld: Shop
Textfeld: Links
Textfeld: Sitemap
Textfeld: »Presse
Textfeld: »Veröffentlichungen
Textfeld: «Textfeld: »Veranstaltungen
Textfeld: ▲
Textfeld: Numismatik & Geldgeschichte
Textfeld: «Textfeld: »
Textfeld: »