Textfeld: "Auf den Spuren historischer Münzen“

von Bernhardt Rengert 


Abgesehen von den beiden Sommermonaten Juli und August ist der erste Dienstag eines 
jeden Monats schon jahrelang ein feststehender Termin für die knapp 30 Mitglieder des 
Neubrandenburger Münzvereins. Ihr Vorsitzender ist mit Bäckermeister Henning Ihlenfeld 
Seit 2017 ein Uckermärker aus Fürstenwerder, der auf eine langjährige, engagierte 
Mitgliedschaft zurückblicken kann. Die monatlichen Vereinstreffen, bei denen Besucher 
immer gern gesehen sind, haben schon eine Art Kultstatus entwickelt. Punkt 19 Uhr geht es 
in den Räumen der „Mecklenburger Stuw“, in der Ihlenfelder Straße 79 los. Nach der 
Begrüßung gibt es einen kleinen Vortrag zu numismatischen Themen und im Anschluss
ist stets reichlich Zeit für anregende Gespräche.

Die Münzsammler und -freunde aus Neubrandenburg und Umgebung könne inzwischen 
bereits auf eine über 50-jährige Geschichte gemeinsamer Aktivitäten zurückblicken. Eine 
Zeit, in der sie viel bewegen und mit den Ergebnissen ihrer Forschungen und 
Sammelleidenschaft immer wieder auf die mecklenburgische, speziell strelitzsche 
Münzgeschichte aufmerksam machen konnten.

Abzusehen war das am 11. April 1967, als sich die Fachgruppe Numismatik im Kulturbund 
gründete, noch nicht. Da ging es zunächst darum, sich gemeinsam einen Anteil am streng 
limitierten Kontingent der DDR-Sondermünz-Ausgaben zu sichern, doch schon bald widmeten 
sich die Sammler auch speziellen Sammelgebieten. So konnte die Fachgruppe schon
im Juli 1968 mit einer ersten Beteiligung von Mitgliedern an der II. Internationalen 
Münzausstellung in Rostock auf sich aufmerksam machen.

Öffentlichkeitswirksam war auch am 18. Juni 1984 die Anbringung einer Gedenktafel auf 
der Burg Stargard für die dort ab 1745 betriebene Münzprägestätte.
Seit dem 8. Januar 1991 haben sich die Mitglieder in Rechtsnachfolge der einstigen 
Fachgruppe nun als eingetragener Verein organisiert. Und sie gehen mit der Zeit. Im Februar
2010 ging die offizielle Vereinshomepage www.nb-muenzverein.de online.
























	Bei Sammlermärkten, wie hier im Bethaniencenter 2005, dürfen die Mitglieder des Neubrandenburger
	Münzvereins nicht fehlen (von links): Hans-Joachim Achtelstetter, Vereinsvorsitzender Roland Reder † 
	und Klaus Schudy.

Etwas Besonderes sind stets Ausstellungsbeteiligungen und Publikationen der 
Vereinsmitglieder. Da ist ihnen – pünktlich zum Vereinsjubiläum – im vergangenen Jahr mit 
Unterstützung der Stadt zweifellos ein besonderer Coup gelungen, der auch überregional auf 
die Aktivitäten des Vereins aufmerksam macht.


Beschreibungen eines verschollenen Schatzes

Mit der Publikation „Neubrandenburger Numismatische Beiträge 2017“ gibt der Verein auf 184
Seiten nicht nur einen sachkundigen Einblick in die Münz- und Medaillengeschichte der Stadt 


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