von 1701-1912 erfasst. So hat er nach den ihm vorgelegten Münzen aus dem ehemaligen

Neustrelitzer Münzkabinett persönlich von allen Exemplaren Zeichnungen angefertigt. Unter

den Nummer 229 bis 232 sind auch verschiedene Varianten der 5-Taler-Münzen von 1754

beschrieben (siehe unten). Die Originale gelten ab 1945 als verschollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Avers, Kunzel - Katalognummer 579

Revers, Kunzel - Katalognummer 579

Avers, Kunzel - Katalognummer 580

Revers, Kunzel - Katalognummer 580

Neben der außerordentlichen Qualität der Münze - sie wird in der Auktionsbeschreibung

mit der Qualitätsstufe sehr schön – vorzüglich angegeben - hat vor allem die große

Seltenheit den entscheidenden Einfluss auf den heutigen Sammlerwert. Nach Kunzel

wurden von diesem Münztyp nur 700 Stück in Neustrelitz geprägt. Sie kamen auch kaum

in den Geldumlauf, sondern wurden zum größten Teil als Geschenke und für

Repräsentationszwecke durch den Herzog verteilt. Es ist die einzige Goldmünze, die unter

Herzog Adolph Friedrich IV. herausgegeben wurde. Durch die stark gestiegenen

Goldpreise nach 1750 und dem dadurch geringeren Gewinn aus der Münzprägung wurden

durch den damaligen Münzmeister Heinrich Christoph Baumgart (HCB) in Neustrelitz

keine weiteren Goldmünzen geprägt, dafür aber sehr viele Silbermünzen.

 

Wer sich einen Eindruck von der Münzprägetätigkeit in Neustrelitz verschaffen möchte,

sollte unbedingt das neue Kulturquartier mit dem Museum in Neustrelitz besuchen. Das

ehemalige Münzstätengebäude (1750 -1752 erbaut) ist in den Museumskomplex

hervorragend integriert.

Die dicken Mauern sind beachtenswert und sollten schon damals vor Dieben schützen.

Fast alle in Mecklenburg-Strelitz geprägten Münzen (außer dem 5-Taler-Stück von 1754)

sind dort zu besichtigen.

 

 

Henning Ihlenfeldt und Dr. Peter Worseck